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Joined: May 2026
Hallo,
Momentan ist eine einfache HF Spindel mit 24.000 U/min montiert, diese soll durch eine ATC Spindel mit 42.000 U/min ersetzt werden.
Die neue Spindel hat zusätzlich noch ein Sensorkabel mit 9 Pins.
Die ATC Spindel und alle Komponenten habe ich schon vor Ort.
Folgende Fragen,
Muss nach Einbau, an Parametern geändert werden, von 24.000 U/min auf 42.000 U/min Spindel?
Wo schließe ich die 9 Sensorkabel am Netbob 2 an und welche Parameter muss ich in Beamicon 2 eingeben?
Da ich eine Laie auf dem Gebiet bin, kann ich es leider nicht anders ausdrücken.
Schönmal Danke im Voraus und Gruß Michael
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Dazu müsste man erst mal wissen,was das für ein Sensor/Sensoren sind und welche Spannung/Pegel die haben.
Ein Datenblatt wäre da sehr hilfreich, da meine Glaskugel zur Reparatur ist ;-)
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Joined: Apr 2020
Ok, danke. Ja, das kann man teilweise implementieren. bis auf s3, das wird über den FU gemacht.
Das ist aber eine aufwändigere Konfiguration. Steht aber im Handbuch gut erklärt, da ist ein Beispiel für einen linearen Werkzeugwechsel.
Wenn du Hilfe brauchst, kannst du dich auch an den support@benezan-electronics.de wenden.
LG,
Ingolf
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Joined: May 2026
Danke für die Info, ich schau mal unter dem Beispiel.
Gruß Michael
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Joined: Dec 2021
So wie ich das sehe, ist das mit einem einfachen Anschluss der Signale am Netbob2 nicht machbar. Ungünstigerweise stellt die Spindel kein eindeutiges Signal "Werkzeug korrekt gespannt" zur Verfügug. Eine Auswertung des Analogsignals mit dem Netbob2 alleine ist leider nicht möglich. Es ist ein externer Fensterkomperator nötig, der aus der Information "Alaogsignal zwischen 3,5 und 4,5V" ein 24V-Digitalsignal macht. Ich würde mal bei Mechatron nachfragen, ob die sowas anbieten.
Das andere Signal "Ausgeworfen" braucht man bei manuellem Wechsel eigentlich nicht, da man fühlt, wenn man das Werkzeug entnehmen oder einsetzen kann.
Damit man den Taster zum Wechseln nicht aus Versehen bei laufender Spindel drücken kann, würde ich mit dem Frequenzumrichter ein Stillstandssignal generieren. Das Drehzahlsignal der Spindel ist für diesen Zweck ungeeignet. Meist haben die Frequnzumrichter sowas schon eingebaut. Es heisst meistens entweder "zero speed" (1=Stillstand) oder "running" (0=Stillstand).
Dieses Signal nimmt man dann mit dem Taster in Reihe zur Freigabe des Pneumatikventils für den Werkzeugwechsel. Das Signal "Werkzeug geklemmt" legt man an einen beliebigen, freien Eingang des Netbob2. Dann muss man nur noch das M3 und M4-Macro anpassen, damit ein Anlauf der Spindel unmöglich ist, wenn das Werkzeug nicht geklemmt ist.
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Joined: Dec 2021
Beispiel für ein M3-Macro mit Abfrage des Sensors (Signal #I50 muss natürlich zugewiesen sein, damit das funktioniert)
#NAME M3.txt #LABEL "Spindle start CW"
Parameters: S=nominal RPM
#0 = actual RPM (before)
#1 = dwell time (RPM independent)
#2 = RPM dependent dwell time (ramp, s/(1000/min))
#I50 = input ATC sensor tool locked
%
#O4=0
IF #I50=0 THEN
PRINT "Fehler: Werkzeug nicht geklemmt!"
M2
ENDIF
H=#1+ABS(S-#0)*#2/1000
PRINT "Spindle on, dwell time=";H
#O3=1
G4
RETURN
Simulation:
H=#1+ABS(S-#0)*#2/1000
PRINT "Spindle on, dwell time=";H
G4
RETURN