10-06-2026, 10:03 AM
Ok, ich habe mir das mal angeschaut.
Ich habe die 3 Postprozessoren mal angepasst und denke, die sollten funktionieren.
Bitte teste mal und gib mir eine Rückmeldung.
Installation und Prüfung in VCarve
1. Die `.pp`-Dateien in den Ordner für eigene Vectric-Postprozessoren übernehmen, typischerweise `My_PostP`. Den alten normalen Beamicon-Post vorher sichern und nicht mit identischem Anzeigenamen gleichzeitig als eigene Variante installieren. Die mitgelieferten Mach- und WinPC-Originale bleiben Vergleichsmaterial.
2. VCarve neu starten bzw. die Postprozessorverwaltung aktualisieren. Die drei Anzeigenamen stehen oben in der Tabelle. Bei neueren Versionen die gewünschten Posts der Maschinenkonfiguration zuordnen.
3. Für einen Rotary-Job dessen tatsächlichen Durchmesser und Ausrichtung einstellen. Y2A und X2A entsprechend der tatsächlichen Zylinderachse auswählen.
4. Sicherstellen, dass die in VCarve eingestellte Z-Home-/Rückzugsposition über Werkzeug, Werkstück und Spannmitteln liegt und mit aktivem G43 erreichbar ist. ZH ist nicht automatisch die obere Maschinenendlage.
5. Eine kleine Bahn mit einem Werkzeug exportieren und anschließend zwei Bahnen mit unterschiedlichen Werkzeugnummern in eine gemeinsame Datei exportieren. Zusätzlich zwei Bahnen mit gleichem Werkzeug, aber verschiedenen Vorschüben/Drehzahlen prüfen.
6. Den echten Export in Beamicon laden und die vollständige Vorschau/Parserprüfung durchführen. Für den normalen Post müssen I/J relativ zum Bogenstart interpretiert werden; diese Maschinenoption wird nicht mit G91.1 erzwungen. Bei Wrap muss die Datei A-Winkel und ausschließlich G0/G1-Bewegungen enthalten, keine gewrappten G2/G3.
7. Nach erfolgreicher Parserprüfung Werkzeugwechsel, Z-Rückzug, Achsrichtung und Bewegungszeiten kontrolliert prüfen. Die offene Drehvorschubfrage anhand reiner linearer, reiner rotatorischer und gemischter Bewegungen klären. Erst danach eine reale Bearbeitung freigeben.
Prüfmatrix
| Fall | Sollverhalten |
| XYZ-Gerade, Vorschubwechsel und Z-Eintauchen | Alle Koordinaten und aktueller F-Wert vorhanden |
| Normaler CW-/CCW-Bogen | G2/G3, X/Y/Z, relative I/J, F; korrekte Bogenform in Beamicon |
| Werkzeugwechsel T1 → T2 | Spindel aus, Z zurück, T2 vor M6, G43, Z zurück, danach S vor M3 |
| Neue Bahn mit gleichem Werkzeug | Kein M6; bei NEW_SEGMENT S/M3 aktualisiert; F in Bewegungen |
| Y2A/X2A bei definiertem Durchmesser | Umfangskoordinate erscheint als korrektes A-Winkelmaß |
| Mehr als eine Umdrehung | Fortlaufende Winkel, kein unbeabsichtigtes Rücksetzen |
| Ende eines Wrap-Jobs | Nur Z-Rückzug, M5, M9, M30; keine A-Parkfahrt |
| Kreisbogen innerhalb einer gewrappten Bahn | In Geraden zerlegt; keine G2/G3-Ausgabe |
| Unterschiedliche Jobdurchmesser | Drehwinkel und Vorschubwirkung separat kontrolliert |
Ich habe die 3 Postprozessoren mal angepasst und denke, die sollten funktionieren.
Bitte teste mal und gib mir eine Rückmeldung.
Installation und Prüfung in VCarve
1. Die `.pp`-Dateien in den Ordner für eigene Vectric-Postprozessoren übernehmen, typischerweise `My_PostP`. Den alten normalen Beamicon-Post vorher sichern und nicht mit identischem Anzeigenamen gleichzeitig als eigene Variante installieren. Die mitgelieferten Mach- und WinPC-Originale bleiben Vergleichsmaterial.
2. VCarve neu starten bzw. die Postprozessorverwaltung aktualisieren. Die drei Anzeigenamen stehen oben in der Tabelle. Bei neueren Versionen die gewünschten Posts der Maschinenkonfiguration zuordnen.
3. Für einen Rotary-Job dessen tatsächlichen Durchmesser und Ausrichtung einstellen. Y2A und X2A entsprechend der tatsächlichen Zylinderachse auswählen.
4. Sicherstellen, dass die in VCarve eingestellte Z-Home-/Rückzugsposition über Werkzeug, Werkstück und Spannmitteln liegt und mit aktivem G43 erreichbar ist. ZH ist nicht automatisch die obere Maschinenendlage.
5. Eine kleine Bahn mit einem Werkzeug exportieren und anschließend zwei Bahnen mit unterschiedlichen Werkzeugnummern in eine gemeinsame Datei exportieren. Zusätzlich zwei Bahnen mit gleichem Werkzeug, aber verschiedenen Vorschüben/Drehzahlen prüfen.
6. Den echten Export in Beamicon laden und die vollständige Vorschau/Parserprüfung durchführen. Für den normalen Post müssen I/J relativ zum Bogenstart interpretiert werden; diese Maschinenoption wird nicht mit G91.1 erzwungen. Bei Wrap muss die Datei A-Winkel und ausschließlich G0/G1-Bewegungen enthalten, keine gewrappten G2/G3.
7. Nach erfolgreicher Parserprüfung Werkzeugwechsel, Z-Rückzug, Achsrichtung und Bewegungszeiten kontrolliert prüfen. Die offene Drehvorschubfrage anhand reiner linearer, reiner rotatorischer und gemischter Bewegungen klären. Erst danach eine reale Bearbeitung freigeben.
Prüfmatrix
| Fall | Sollverhalten |
| XYZ-Gerade, Vorschubwechsel und Z-Eintauchen | Alle Koordinaten und aktueller F-Wert vorhanden |
| Normaler CW-/CCW-Bogen | G2/G3, X/Y/Z, relative I/J, F; korrekte Bogenform in Beamicon |
| Werkzeugwechsel T1 → T2 | Spindel aus, Z zurück, T2 vor M6, G43, Z zurück, danach S vor M3 |
| Neue Bahn mit gleichem Werkzeug | Kein M6; bei NEW_SEGMENT S/M3 aktualisiert; F in Bewegungen |
| Y2A/X2A bei definiertem Durchmesser | Umfangskoordinate erscheint als korrektes A-Winkelmaß |
| Mehr als eine Umdrehung | Fortlaufende Winkel, kein unbeabsichtigtes Rücksetzen |
| Ende eines Wrap-Jobs | Nur Z-Rückzug, M5, M9, M30; keine A-Parkfahrt |
| Kreisbogen innerhalb einer gewrappten Bahn | In Geraden zerlegt; keine G2/G3-Ausgabe |
| Unterschiedliche Jobdurchmesser | Drehwinkel und Vorschubwirkung separat kontrolliert |
